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Kirchspiel Ratzeburg (Dom)

Bäk

Eine zwanglose Streusiedlung am Abfluß vom Mechower See un dessen eimündung in den Ratzeburger See.

Hier stehen noch die Reste der alten Pfaffenmühle, die von altesher zum Dom gehörte. Leider ist sie 1926 abgebrannt.

Zwischen Mechow und der Pfaffenmühle in dem landschaftlich schönen „Kupfermühlental“, an dem heute zu einem Rinnsal verkümmerten Bach, lagen einst die Papier-,Walk-,Draht-,Messing-,Beutler-,Stangen-und Kupfermühlen. Von den vielen Mühlen in diesem Tal ist nichts erhalten geblieben, was an die blühende Industrie dort erinnert. Alle Mühlen, außer der Pfaffenmühle, waren zuletzt im Besitz der Familie Hasse aus Lübeck. Die Mühlen wurden 1868 an das Kammerkollegium in Neustrelitz verkauft. An der Stelle wo das Sommerhaus der Familie Hasse stand, steht heute ein Denkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkriegs.

Infolge der Zuwanderung von Arbeitern und Handwerkern um 1673 aus der Grafschaft Mark enstand das Dorf Bäk.

Eine Schule gibt es seit 1767 im Ort, die vorher eine Elementarschule war. Die Kinder von Römnitz werden auch hier eingeschult. Seit 1900 kommen auch die Kinder vom Hof und Ort Mechow. Einen Schulneubau gab es 1927.


Geschichte des Bistums Ratzeburg und der Gemeinde Bäk