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Kirchspiel Ziethen

Mechow

Seit 1194 gehörte der halbe Zehnte dem Kapitel. In der Nähe des Dorfes stand die Ritterburg der Familie von Ritzerow, die das Dorf mit Feste, See und allem Zubehör 1351 dem Kapitel verkaufte. 1372 wurde es dem Prior und den Kanonikern zugeteilt. Seit 1443 ist es Propsteigut.

Nach der Umwandlung des Domkapitels in ein weltliches Stift mußte sich jeder Dompropst verpflichten, in Ratzeburg oder Mechow zu wohnen und durfte den Hof (Gut) nicht verpachten. 1791 wurde ein neues Gutshaus errichtet, wahrscheinlich an der Stelle der alten Ritterburg. Das Gut Mechow wurde die größte Domäne des Landes Ratzeburg.

1599 wurde Mechow zur Kirche Ziethen gelegt, vorher gehörte es zur Kirche Schlagsdorf.

Ziethen und Mechow kamen durch die Grenzbegradigung zum Kreis Lauenburg. Nach einem Volksentscheid ging die Kirchgemeinde nicht zur Mecklenburgischen Kirche zurück.